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Dorfkirche Cunnersdorf

 

 

Die Kirche von Cunnersdorf ist eine Filialkirche von Papstdorf. Sie wurde in ihrer heutigen Form in den Jahren 1854/55 vom Maurermeister Oskar Hofmann aus Königstein errichtet, welcher ein Jahr später auch die nahegelegene Rosenthaler Kirche erbaute. Sie ist eine schlichte Saalkirche mit Westturm und Sakristei. Das Langhaus ist verputzt und besitzt hohe Rundbogenfenster mit Maßwerk, der Turm mit einem Spitzhelmdach besteht aus Sandsteinquadern.

 

Kunstwerke aus Vorgängerbau übernommen

Ist das Äußere der Cunnersdorfer Kirche vor allem durch neoromanische Stilformen bestimmt, so besitzt ihr Inneres Anklänge an die Zeit des Spätbarocks bzw. Frühklassizismus. Besonders der schlichte Kanzelaltar und die zweigeschossigen Emporen an den Längsseiten der Kirche stützen diesen Eindruck.

 

Aus der Vorgängerin der heutigen Kirche, einem Renaissancebau von 1604, stammt das Gemälde mit einer figurenreichen Kreuzigungsszene. Es entstand 1666 und bildete die Haupttafel des Altarretabels; jetzt ist es hinter dem Altar aufgestellt. Ein zweites Gemälde des genannten Altars mit der Grablegung Christi ist heute an der Nordwand der Kirche angebracht.

 

Die Orgel, ein zweimanualiges Instrument mit 17 Registern, wurde von Orgelbaumeister Karl August Schröter aus Pirna geschaffen.

 

 

Letzte Änderung: 23.02.2016

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